I. Zufall und Phantasie - Decalcomanie

Bei der Decalcomanie handelt es sich um ein Zufallsverfahren, dass seine Hochzeit im Surrealismus hatte. Es werden verschiedene Farbschichten übereinander auf den Bildträger, in diesem Falle eine dünne Holzplatte, aufgetragen und jede wird mittels verschiedener Werkezeuge (Rakel, Spachtel, Folie, Zewa, Schwämme, etc) bearbeitet, so dass sie mit Strukturen und Mustern versehen wird. Durch das Übereinanderschichten der Farben entsteht eine bewegte und farbintensive "Bildgrundlage". Aus diesem zufällig entstandenen Malgrund muss dann ein Motiv erkannt und kleinschrittig malerisch herausgearbeitet werden. Es entstenen phantastische und traumhafte Welten, die manchmal nah an der Realität, häufig aber auch fern von derselben zu sein scheinen.

 

Der Arbeitsprozess bei einer Drecalcomanie

Die Platte entscheidet: Anders als bei meinen anderen Malereien bin nicht ich Motivgeberin dieser Bilder, sondern die mit der Decalcomanie-Technik erarbeiteten Bildträger geben mit die Themen vor.

Bild1: Der Bildträger mit drei unterschiedlichen Farbschichten, in die jeweils Strukturen eingearbeiet wurde.

Bild 2: Motivfindung (in diesem Falle ein Blumenkorb mit Blumen), Beginn der malerischen Ausarbeitung durch Setzen des Horizontes und Aussparungen der verbleibenden Strukurelement, etc.

Bild 3: Malerische ausgearbeitete Arbeit

II. Natur und Realität

Ein großer Teil meiner Malerei orientiert sich an der Natur bzw. der Realität. Ihr liegen Fotos, Erinnerungen oder Zeitungsbilder zu Grunde. Die Natur mit all ihren Facetten bietet in meinen Augen die schönsten Motive in den schönsten Farben. Zuweilen übersteigere ich aber auch die natürliche Farbigkeit zugunsten des Ausdrucks und der erwünschten Wirkung. 

Doch meist gelange ich immer wieder zur Figürlichkeit, selbst beim Versuch abstrakter zu werden, schleichen sich gerne erkennbare Formen  oder Gegenstände ein. Einzig bei reinen Farbspielen gelingt mir der Schritt in Richtung Abstraktion.

Und so sind es reale und natürliche Sujets, die meinen Arbeiten zu Grunde liegen. Einige finden sich in meinem Oeuvre immer wieder, da ich zu ihnen eine besondere Verbindung spüre: Wolken, Landschaften gerne als Meereslandschaften, die Menschen, die mich begleiten und auch  politisch/sozialeThemen, die mich nicht loslassen.

Wolken

Landschaften

Auch in meinen Landschaften finden sich immer wieder Woken, aber auch das Meer oder einfach die Weite der Natur.

Portraits

Meine Portraits zeigen meist die Menschen, die mir wichtig sind. Bei der Darstellung geht es mir nicht um eine beschönigende Darstellung, sondern ich möchte Menschen mit oder in ihren Emotionen zeigen. Auch einige Selbstportraits sind zu finden, bei denen es ebenfalls um Beschreibungen von Gemütszuständen geht.

 Tierisches

Wie bei den menschlichen Darstellungen geht es mir auch bei unseren tierischen Freunden um die Darstellungen von Emotionen und Besonderheiten. Dabei kann das eigene Haustier zum Motiv werden, aber auch Tiere, die sich in einer besonderen Situation oder Umgebung befiden. Oftmals sind die Tiere in eine Landschaft eingebettet.

Menschliches

Menschliche Motive sind oft Inspirationsquellen für meine Arbeit. Das können Kinderfotos aus den 1970ern sein, aber auch Fotos oder Zeitungsartikel, die Schicksale und politische Situationen wiederspiegeln.

III. Abstraktion: Farben und Formen

Auch wenn meine Malereien zumeist figurativ sind, bin ich auch offen für die Spielereien mit Farben und Formen

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